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Seite 1 von 3 REGEL DER DOMINIKANISCHEN GEMEINSCHAFTEN IM ORDEN DES HL. DOMINIKUSI. Grundregel der dominikanischen Laien1. Männer und Frauen, die mitten in der Welt die Nachfolge Christi leben, haben kraft Taufe und Firmung Anteil am dreifachen Amt Jesu Christi, der Prophet, Priester und Hirte ist. Sie sind dazu berufen, die Gegenwart Christi in den Völkern lebendig zu erhalten und dazu beizutragen, dass "die Menschen überall auf der Erde die Heilsbotschaft Gottes erkennen und annehmen können" (Apostolorum actuositatem, Dekret über das Laienapostolat des 11. Vatikanums, Nr. 3). 2. Einige von ihnen lassen sich vom Geist Gottes zu einem Leben aus Geist und Charisma des hl. Dominikus bewegen. Mit einem besonderen Versprechen, das ihren eigenen Statuten entspricht, gliedern sie sich in den Orden ein. 3. Sie schließen sich zu Gemeinschaften zusammen und bilden mit den anderen Zweigen des Ordens eine Familie (vgl. LCO 141). 4. Dies prägt sowohl ihr persönliches geistliches Leben wie auch ihren Dienst vor Gott und an den Menschen in der Kirche. Als Mitglieder des Ordens sind sie auf ihre Weise Träger seiner apostolischen Sendung in Gebet, Studium und Predigt. 5. Wie Dominikus, Katharina von Siena und viele andere Brüder und Schwestern, die das Leben des Ordens und der Kirche beispielhaft geprägt haben, finden sie Kraft in der geschwisterlichen Gemeinschaft, die sie vor allem darin bestärkt, ihren eigenen Glauben zu bezeugen, die Probleme und Bedürfnisse der Menschen von heute wahrzunehmen und die Wahrheit sichtbar werden zu lassen. 6. Mit den heute drängenden Aufgaben des Apostolats der Kirche setzen sie sich engagiert auseinander. Besonders fühlen sie sich gedrängt, den Menschen in ihren Ängsten in entgegenkommender Geschwisterlichkeit zu begegnen, sich für die Sache der Freiheit einzusetzen und Gerechtigkeit und Frieden zu fördern. 7. Vom Charisma des Ordens geprägt, wissen sie, dass ihre apostolische Tätigkeit aus der Tiefe geistlicher Erfahrung entspringen muss. |
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Regel 
